Kategorie: Werkbericht

Berichte zur Werktätigkeit.

Leben und Arbeiten in bewegten Zeiten

Es ist viel los in dieser Welt: Verwirrte und Verirrte versuchen dadurch, dass sie Leid über andere Menschen bringen, Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen und die Gesellschaft zu beeinflussen. Das führt verständlicherweise zu viel Aufgeregtheit, Angst und Wut. Zugleich sind neue Ungewissheiten entstanden: Wie wird sich Russland künftig verhalten? Was wird mit der Türkei werden? Wird Trump Präsident werden? Und:…

Zeitungen, Zeitungen, Zeitungen. (c) Falk Steiner

Autorisierung: Was gilt das gesprochene Wort?

Im Zuge der Debatte um die Äußerungen der AfD-Spitzenpolitikerinnen wird nun auch wieder über die Autorisierungspraxis in Deutschland diskutiert. Die nachträgliche Autorisierung ist ein sehr deutsches Phänomen: im Kern ist es die Vereinbarung vor einem Interview, dass das Gesagte in der verschriftlichten, redaktionellen Fassung dem Interviewten (in der Praxis oft dessen Pressesprecher) noch einmal vorgelegt wird. Dann kann der oder…

Berichten, was zu berichten ist?

Ein Flugzeug stürzt ab. Menschen sind gestorben, 150 Leben abrupt beendet. Seit heute Mittag die Eilmeldungen aus Frankreich den Fokus vom Besuch des griechischen Ministerpräsidenten Alexis Tsipras auf den Absturz von Germanwings-Flug 4U 9525 auf sich zogen, ist eine Berichterstattungsmaschine angesprungen, die kaum ein Detail zu erwähnen vergisst. Nur: was ist dabei eigentlich zu erfahren?

Der kleine Unterschied: Ahnung und Haltung

Journalist. Das kann man in Deutschland einfach so werden: sagen, man ist Journalist. Und dann kann man hoffen, dass jemand das akzeptiert und man damit sein Geld verdienen kann. Ob man vorher als Model gearbeitet hat, einfach nur studiert, Kekse gegessen oder nichts hat: egal. Und das ist richtig so. Andere gehen einen sehr klassischen Weg, studieren ein Fach, volontieren,…

So viel hatten um 17 Uhr am Mittwoch, nachdem die ersten 14 Kommissare gehört wurden und gerade der umstrittene Brite Jonathan Hill sprach, über die Anhörungen zu berichten.

Die nächste Europäische Regierung: Kollektives Medienversagen

Seit Montag nun singen sie vor, die Kommissarspostenbewerber in Brüssel. Etwa drei Stunden lang werden sie in einer einfachen Reihenfolge von den Europaparlamentariern gegrillt: Fünf Minuten Eingangsstatement, dann eine Minute für die Frage des Parlamentariers, zwei Minuten für die Antwort des Kandidaten, keine Pause bis zum Schluss. Dann letzte Worte des Kandidaten, vier bis fünf Minuten Abschlussstatement, das wars. Ein…

Holz lebt net - Alles wird irgendwie digital

Digitale Agenda: Mein Lieblingsmärchen

Ich habe in den vergangenen Wochen viel zu einem Thema gearbeitet: die „Digitale Agenda 2014-17“ der Bundesregierung. Mein ganz persönliches Fazit lautet: Wissen Sie, mein Lieblingsmärchen ist ja „Der Kleine Wassermann“ von Otfried Preußler. Der darf keine trockenen Füße haben, weil trockene Füße schlecht für kleine Wassermänner sind. Die Digitalpolitik ist in diesem Kontext sozusagen die Wüste Gobi und ich…

Zu diesen Themen richten wir einen politischen Dialog ein, der den Diskurs zwischen den relevanten Stakeholdern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Regierung ermöglicht und sich mit bestehenden Gremien und Plattformen vernetzt.

Aus: Digitale Agenda, Ressortabgestimmter Entwurf, 28.07.2014.

Kommende Woche wird diese von der Bundesregierung offiziell vorgestellt. Ich berichte darüber, wenn ich gerade nicht zu viel über solche Stellen kichern muss. *kicher*