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Digitale Agenda: Mein Lieblingsmärchen

Ich habe in den vergangenen Wochen viel zu einem Thema gearbeitet: die „Digitale Agenda 2014-17“ der Bundesregierung. Mein ganz persönliches Fazit lautet:

Wissen Sie, mein Lieblingsmärchen ist ja „Der Kleine Wassermann“ von Otfried Preußler. Der darf keine trockenen Füße haben, weil trockene Füße schlecht für kleine Wassermänner sind. Die Digitalpolitik ist in diesem Kontext sozusagen die Wüste Gobi und ich habe gestern darin drei kleine Wassermänner gesehen.

Etwas weniger polemisch hier die Querverweise auf einige Stücke und Texte von mir zum Thema:

Wie die Bundesregierung sich einer Digitalen Agenda annäherte:
„Großbaustelle Netzpolitik“ in c’t 07/2014 (10.03.2014)

Was auf der Zielgeraden vor der Veröffentlichung passierte, nachdem die Entwürfe bereits der öffentlichen Konsultation anheim gestellt wurden (nicht ganz freiwillig):
„Digitale Agenda der Bundesregierung: Wettlauf auf der Zielgeraden“, heise online, 16.08.2014

Worum es im Kern geht, was die eigentlichen Baustellen wären:
Neuland Internet? Die Digitale Agenda der Bundesregierung – der Hintergrund im DLF, 19.08.2014
(Fürs Ohr gibts bessere Qualität hinter dem Link!)

Dann der Bericht zur Vorstellung am Mittwoch für DLF und DKultur:

Wer gute Nerven hat, kann sich die Vorstellung im Phoenix-Mitschnitt noch einmal anschauen:

Wer lieber nachlesen will, was wirklich in der Digitalen Agenda drinsteht, findet das in drei Artikeln bei heise online, die am 20. August während der Vorstellung rausgingen, die in den Wochen davor entstanden.

Teil 1) Zur Innen- Justiz- und Außenpolitik

Teil 2) Zur Wirtschaftspolitik und zum Breitbandausbau

Teil 3) Zur Medienpolitik, zum Urheberrecht und zur Forschungspolitik

 

Ich kommentierte auch noch kurz bei heise online, was ich von der „Digitalen Agenda“ nun halte:
Leere Phrasen statt politischer Entscheidungen

 

Was die Digitale Agenda nun bedeutet, diskutierte ich dann am Abend mit:

Halina Wawzyniak, MdB, Linke
Saskia Esken, MdB, SPD
Jan Philipp Albrecht, MdEP, Bündnis ’90/Grüne
Manuel Bewarder, Journalist, Die Welt

in der Sendung „Zur Diskussion“ im Deutschlandfunk. Die 45 Minuten lange Sendung ist hier nachzuhören.

Einen sehr ausführlichen Kommentar gibt es dann am Samstag im Deutschlandfunk in den „Themen der Woche“ zu hören. Link wird von mir dann nachgereicht.

Stilbluten

Zu diesen Themen richten wir einen politischen Dialog ein, der den Diskurs zwischen den relevanten Stakeholdern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Regierung ermöglicht und sich mit bestehenden Gremien und Plattformen vernetzt.

Aus: Digitale Agenda, Ressortabgestimmter Entwurf, 28.07.2014.

Kommende Woche wird diese von der Bundesregierung offiziell vorgestellt. Ich berichte darüber, wenn ich gerade nicht zu viel über solche Stellen kichern muss. *kicher*

Überlegungen für ein neues Buch

Durchblick
Feierabend.
Ich trage mich derzeit mit dem Gedanken, wieder ein Buch zu schreiben, für das ich in jedem Fall bereits einiges an Material gesammelt habe. Derzeit schwanke ich zwischen drei verschiedenen Varianten, die ich mir selbst vorstellen kann. Daher mache ich es mir einfach, reiße alle drei einmal kurz an und bitte um Hinweise, was die geneigte Leserschaft des Blogs am interessantesten fände. Jeweils ein Arbeitstitel, jeweils ein Kurzaufriss, jeweils die Bitte um Feedback: Wer würde was lesen wollen – und warum?

1) Neuland. Eine Expeditionsreise zu den Völkern der Digitalisierung. Von den EDV-Administratoren, Politikern, Energieberatern, Strippenziehern, Facebookbevölkerung, YouTube-Stars, Lehrern, Autoren, Unternehmern und Anwälten am anderen Ende der Leitung. Sachbuch.

2) Digital ist besser? – Technik ist ein Mittel zum Zweck. Das gilt auch für den digitalen Wandel. Doch welche Ziele, welche Zwecke lassen sich durch den Einsatz digitaler Technologie erreichen – und zu welchem Preis? Ein Interviewbuch, das auf dem Prinzip Streit basiert: ich interviewe mit ihnen streitend Menschen, die in ihren Fachgebieten Ahnung haben.

3) Neutralmoral. Wir befinden uns in einer Zukunft, die Gegenwart ist. In der Menschen glauben, ihre digitale Schöpfung noch unter Kontrolle zu haben. Doch im Glauben an die Neutralität und damit Weisheit der Entscheidungen Algorithmen-basierter Systeme haben sie schon längst die Kontrolle abgegeben. Doch was können die Systeme damit anfangen? Ein Roman in unserer Realität.

Und jetzt sind Sie, seid Ihr dran.

Piraten: Experiment erfolgreich gescheitert

Damals (TM): Bernd Schlömer und Klaus Peukert laden im einschlägigen Ambiente des Oberholz zur PK.
Damals (TM): Bernd Schlömer und Klaus Peukert laden im einschlägigen Ambiente des Sankt Oberholz zur PK. 04.03.2013, fühlt sich aber länger her an.

Die Kollegen der Deutschlandradio Kultur-Sendung Breitband (also die, die sich jeden Samstag nun ab 13:05 Uhr ums Digitale kümmern) hatten mich für die Sendung am 05.07.14 um einen längeren Kommentar zur Piratenpartei gebeten. Da ich schon auf das Audio einige Reaktionen bekommen habe, hier nochmal zum Nachlesen. Mitsamt der Anmoderation aber auch zum Nachhören:

Experiment erfolgreich gescheitert

Gescheitert sind die Piraten an der Politik. „Klarmachen zum Ändern“ ist leicht gerufen, so leicht gerufen, wie „Revolution“. Doch: welche Revolution? Was sollte geändert werden? Alles sollte besser werden. Aber welches besser? Die Piraten haben bis heute kein Wertegerüst, für das sie stehen. Nicht, dass die anderen Parteien noch ein klar definiertes solches hätten, aber eine in-etwa-Verortung ist bei ihnen möglich.

Sind die Piraten eine soziale Partei? Nein, sozial geht es bei ihnen nun wahrlich selten zu. Sind die Piraten eine liberale Partei? Nein, denn Liberalismus bedeutet auch Toleranz, und daran mangelt es zwischen den Piraten und gegenüber allen anderen politischen Strömungen. Sind die Piraten eine Partei, die Konzepte für die digitalen Fragen dieser Zeit anbieten kann? Nein, sie haben in ihrem Kernfeld bis heute versagt. Sind die Piraten eine Partei, die erfolgreich moderne Formen der politischen Willensbildung betrieben hat?

Immerhin, so viel muss man den Piraten zu Gute halten, haben sie die digitalen Debatten auch in den anderen, von ihnen oft arrogant belächelten Parteien vorangetrieben. Und damit sind wir bei dem wohl wichtigsten Punkt, um den sich die Piraten verdient gemacht haben: sie haben sich, während sie sich selbst entzauberten, verdient gemacht in der praktischen Demokratie-Feldforschung. Sie sind ein real existierendes Politikexperiment, bei dem – wie bei den meisten Versuchsaufbauten – fast alles schief geht, und doch das eine oder andere gelingt.

Die Piraten haben den Weg gezeigt, wie digitale Mitbestimmung nicht funktionieren kann, und darüber haben sie durchaus klug – wenn auch oft sehr lautstark und in menschlich trauriger Weise – gestritten. Sie haben gezeigt, dass es nicht reicht, sich als gemeinsame Gruppe von der Politik enttäuschter unter einem gemeinsamen Banner zusammenzufinden und Veränderungen zu versprechen, die danach per Mitbestimmungsprozessen basisdemokratisch entschieden werden. Sie haben allen noch einmal vor Augen geführt, warum politische Partizipation aller nur ein Mittel ist, das die tagtäglich dauerhafte professionelle Beschäftigung mit Politik, oft verächtlich gemacht als Berufspolitikerdasein, nicht ersetzen aber doch ergänzen kann – und dass dies wünschenswert ist. Diese Prozesserkenntnisse sind wertvoll und man darf sich sicher sein, dass andere diese nutzen werden.

Die digitalen Themen, sie waren bereits vor den Piraten virulent – und sie werden bleiben. Hier haben die Piraten leider kaum etwas zum Fortschritt der Debatten beigetragen. Die Klugheit ihrer Debatten lag oft nur insofern über vergleichbaren in Union und SPD, dass die technische Ebene besser durchdrungen war. Doch zu politischen Debatten gehört mehr, und vor allem die Definition von Zielen und: Neugierde.

Was heißt es denn, wenn wir unsere Lebenswelt digital repräsentieren, verknüpfen und optimieren – und so unser Leben, die Wirtschaft, die Demokratie und die Menschlichkeit nur technisch global weitgehend egalitär organisieren, ohne politisch Schritt zu halten? Was bedeuten technische Standards als internationale Regelwerke? Was bedeutet es, wenn wir das weitgehend von privaten Betriebene Netz wie einen öffentlichen Raum nutzen? Was bedeutet es, wenn der territoriale Nationalstaat nicht mehr in der Lage ist, seine Regeln durchzusetzen – und wir stattdessen dem Wohl und Wehe derjenigen unterliegen, die – aus welchem Grunde auch immer – diese Regeln definieren können?

Das alles sind Fragen, die sich die gesamte Gesellschaft stellen muss. Das Experiment, dass die Piraten dazu einen wesentlichen Beitrag leisten könnten, war lohnenswert – und doch ist es wohl gescheitert. Ihr Verdienst wird bleiben, die Schläfer jenseits ihrer Partei mit ihrem Getöse aufgeweckt zu haben. Weshalb man mit ihnen nicht zu hart ins Gericht gehen sollte: das Experiment Piraten ist gescheitert, aber das gehört bei Experimenten dazu. Die Demokratie im digitalen Zeitalter jedenfalls, sie hat davon profitiert. Für den digitalen Wandel jedoch ist sie derzeit noch keineswegs gerüstet.

Alltagsrassismus live und in Farbe

Steffen Simon ist Sportreporter, WDR-Sportchef und kommentiert für das ARD-Fernsehen das WM-Spiel Iran-Nigeria. Und sagt dabei in der 39. Spielminute:

Die Iraner sind Südländer. Da ist nicht alles perfekt organisiert.

Das ist klassischer Alltagsrassismus. Das ist „das wird man ja wohl noch sagen dürfen“-Niveau.

Nach dem Shitstorm zur Halbzeitpause sagt Steffen Simon in der 53. Spielminute:

Ich habe etwas politisch Unkorrektes gesagt. Nämlich dass sie halt Südländer sind und deshalb manchmal etwas schlecht organisiert. Damit wollte ich keinem Südländer auf die Füße treten. Sondern hab lediglich die Iraner zitiert, die mir bei der Vorbereitung auf diesen Auftritt ihrer Nationalmannschaft geholfen haben.“

Eine blödere Ausrede fand sich binnen 20 Minuten wohl nicht.

Einem journalistischen Profi, einem WDR-Sportchef, geht so ein Satz einfach überhaupt nicht über die Lippen, sondern bleibt ganz tief im Hals stecken, wenn er denn überhaupt im Gehirn gedacht wird.

 

Hinweis auf Update 22:44: Den Text aus der 53. Spielminute habe ich nochmal angepasst, https://twitter.com/medienmagazin hatte ihn wohl genauer mitgetippt als ich. Inhaltlich wurde er damit leider keinen Deut besser.

Hinweis auf Update 22:55: Ich habe einen sehr hart formulierten Satz herausgenommen. Der war nicht notwendig um das zu sagen, was mein Kernanliegen in diesem Blogpost ist und davon vielleicht abgelenkt hätte.

Fragen an die Krautreporter

Durchblick
Manchmal möchte man das Glas heben und gratulieren. Und manchmal fällt das schwerer.

Eigentlich wäre es nun Zeit, fröhlich zu sein. Denn es könnte sein, dass es demnächst eine die öffentlichen Debatten bereichernde Plattform im Netz gibt, für die einige gute Journalisten Inhalte herbeirecherchieren. Beiträge und Reportagen, für die Telefonhörer benutzt, vielleicht gar staubige Archive oder Orte des Geschehens aufgesucht wurden. Und eine Plattform, die vielleicht auch neue Wege geht, wenn es um die Einbeziehung ihrer (zahlenden) Nutzer geht.

Einige der journalistischen Kollegen kenne ich persönlich, manche auch besser. Einige der Namen stehen für journalistisch gute Qualität, wie Stefan Niggemeier im Medienjournalismus, Jens Weinreich im Sportjournalismus oder Thomas Wiegold im Bereich der Sicherheits- und Verteidigungspolitik.

Aber ich bin nicht fröhlich. Sondern momentan eher skeptisch. Ich habe in den vergangenen Wochen zugeschaut, wie sich Krautreporter macht. Meine Skepsis liegt dabei nicht – oder nur in geringem Maße – im journalistischen, sondern vorwiegend im organisatorisch-kaufmännischen Bereich des Krautreporter-Projekts. Um zu klären, dass wir über das Selbe sprechen, vorweg: ein Aufdröselversuch.

Krautreporter hat eine Dienstleistung versprochen: journalistische Inhalte, kredenzt über das Internet. Kostenpunkt: ab 60 EUR / Jahr, wer will, darf mehr zahlen. Die Firma hinter der Dienstleistung namens Krautreporter ist eine GmbH. Und die ist mehr als ein Jahr alt, hat aber noch keine Bilanz veröffentlicht. Daher hier ein Blick auf sie.

Die Krautreporter GmbH

Krautreporter war in der Vergangenheit (Gründung 17.01.2013 bis zum Start des „Magazinprojektes“) eine Plattform, auf der Journalisten um Crowdfunding für ihre individuellen Projekte bitten konnten. Die Betreiberin hat dann 5 Prozent der Summe als Provision genommen – Berichten zu Folge wurden 47 Projekte erfolgreich durchgeführt, im Schnitt 4000 Euro sollen sie gebracht haben. Fünf Prozent davon gingen als Provision an die Krautreporter GmbH. Dieses Geschäft ist zumindest vorläufig eingestellt. Die Krautreporter GmbH hat einen einzigen Gesellschafter: den „Gründer“ und Geschäftsführer Sebastian Esser.

Fünf Prozent von 47 x 4.000 EUR = 9.400 EUR. So ‚viel‘ hätte dann die Krautreporter GmbH in ihrem Bestehen eingenommen. Wie viele Ausgaben sie hatte, wissen wir nicht. Die Annahme, dass sie Verlust gemacht hat, ist angesichts dieser berichteten Einnahmengröße nicht gerade absurd. Eine öffentlich zugängliche Bilanz gibt es aber bis dato nicht, sie muss auch erst spätestens zum 31.12.2014 beim Bundesanzeiger hinterlegt sein.

Doch den Vertrag, den haben die Kunden, die Krautreporter – das Magazin lesen wollen, überraschenderweise nicht mit der Krautreporter GmbH, auch wenn überall Krautreporter draufsteht. Sondern mit der:

Sparker UG

Die Sparker UG, gegründet am 07.01.2014, hat zwei Gesellschafter: Sebastian Esser, den Gesellschafter/Geschäftsführer der Krautreporter GmbH – und Christoph Beck, Geschäftsführer einer Softwareentwicklungsfirma namens Bitcrowd GmbH. Die hat laut Krautreporter-Website für Krautreporter – das Magazin die Software zum Geldeinsammeln entwickelt.

Laut Auskunft des sich selbst als zukünftigen Geschäftsführer des Konstruktes vorstellenden Philipp Schwörbel verhält es sich so:

Die Krautreporter GmbH hat für die Crowdfunding-Phase die Sparker UG beauftragt, als Dienstleister den ganze Crowdfunding-Prozess technisch abzuwickeln. Tatsächlich ist das aktuelle Krautreporter Crowdfunding das erste Modell-Projekt der Sparker UG

Die Sparker UG hat mehr als 15.000 Zusagen für 60 Euro, also mehr als 900.000 Euro. Eine durchaus stolze Summe.

Schwörbel soll zukünftig der Geschäftsführer des „neuen“ Krautreporter sein. So schreibt er es selbst. Er betreibt seit drei Jahren das im Modell nicht ganz unähnliche Lokalnachrichtenportal „Prenzlauer Berg Nachrichten„. Offiziell läuft dieses unter dem Dach der

ACTA URBIS Stadtteilzeitungen GmbH

Ich will nicht zu sehr ins Detail gehen, aber laut dem, was sich finden ließ, ist auch diese wirtschaftlich kein Erfolgsmodell. Auszug aus den Passiva des Unternehmens:

ACTA URBIS
Stadtteilzeitungen GmbH
2010 2011 2012
A. Eigenkapital 14.874,86 €                  –   €                  –   €
I. Gezeichnetes Kapital     25.000,00 €     25.000,00 €    25.000,00 €
II. Verlustvorträge     10.125,14 €     46.674,47 €    58.769,50 €
III. Nicht gedeckter Fehlbetrag     21.674,47 €    33.769,50 €

Die Bilanz 2013 ist bislang nicht hinterlegt worden, aber ich sehe keinen Grund, warum die Bilanz besser aussehen sollte.

Ein Stapel Fragen

Was mich dann jenseits dieser Projekte mit finanziell überschaubarem (ähem) Erfolg und auf mich überraschend wirkenden Konstrukten stört, ist die Kommunikation, was denn Krautreporter am Ende sein soll.

  • Es wird teils von „Spenden“ gesprochen/geschrieben. Es ist aber eine Dienstleistung in Form eines Abonnements, die angeboten wird.
  • Es wird davon gesprochen, dass die Krautreporter GmbH vielleicht in eine Genossenschaft umgewandelt werden soll. Eine Genossenschaft? Wer ist Genosse, wird Genosse, warum und wie?
  • Ist die Krautreporter GmbH schuldenfrei? (Laut Sebastian Essers Antwort auf einen Tweet von mir: ja, aber die Bilanz ist noch nicht da)
  • Welche Werte liegen denn überhaupt derzeit bei der Krautreporter GmbH? Die Software gehört ja wohl der Sparker UG…
  • Wie sieht der Vertrag zwischen der Krautreporter GmbH und der Sparker UG aus? Wird eine Provision an die Sparker UG fällig? Wenn ja, wie hoch ist sie?
  • Hat irgendjemand derjenigen, die für Krautreporter mit ihrem Namen und Gesicht geworben haben, irgendein rechtlich abgesichertes Mitspracherecht – mit Ausnahme von Sebastian Esser?

Das alles gesagt habend nun zum eigentlichen Punkt dieses länglichen Beitrages:

Ich hoffe, ihr habt Euch abgesichert und in die Bücher und Gesellschaftsverträge geschaut, liebe Journalistenkollegen, die ihr da „mitmacht“ und mit Eurem Ruf für dieses Projekt steht.

Ich finde es mindestens schade, dass das alles überhaupt nicht transparent gestaltet ist. Dass es nicht den Ansprüchen genügt, die „Ihr“ (also die Journalisten, die ich kenne) selbst stellt. Dass jede Information dazu scheibchenweise rausgekitzelt werden muss. Dass meine Synapsen, wenn ich über Krautreporter schreibe, mir dauernd „FIFA“ oder „DDVG“ zurufen. Auch wenn ihr viel kleiner seid.

Jenseits dieser meiner nun in Textform gebrachten Bauchschmerzen wünsche ich Euch natürlich von Herzen viel Erfolg beim guten Journalismus im Netz.

Kurz und neu / Short and new

Dieses Blog hat sicherlich eine glorreiche Zukunft vor sich, alle vorangegangenen werden nun langsam dem netzlichen Vergessen anheimgestellt.

Weil alles ganz frisch ist: nicht wundern, dass hier noch wenig ist. Die Farbe trocknet aber demnächst.

 

This blog surely has a great and glorious future, all my previous blogs are now subject to the great forgetfulness of the net.

Since everythings new here: don’t wonder that you won’t find much. But paint will dry soon.